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Das Selbst

Das Selbst

 

1. Dich selbst lieben. Wie könntest du anderen helfen, wenn du nicht gelernt hast, dich selbst zu lieben? In dem, was ihr in all den Leben für euch selbst gelernt habt, ging es zu einem sehr großen Teil darum, die Liebe zu eurem Selbst zu entdecken. Und um diese Liebe entdecken zu können, musstet ihr die Dunkelheit entdecken. Ihr musstet die Zurückweisung entdecken, und den Hass, und die Einsamkeit – damit ihr mit dem wahrhaftigen Wissen hierher zurückkehren konntet, wie es ist, die Liebe zu sich selbst zu entdecken und zu erfahren.

 

2. Deiner eigenen Wahrheit folgen. Ihr habt die Erfahrung gemacht, wie es ist, der Wahrheit von anderen zu folgen. Ihr habt herausgefunden, dass es in eine Sackgasse führt, der Wahrheit von anderen zu folgen, dass es zu Angst führt, und zu Depression. Es führt zu innerer Verwirrung. Wenn ihr eurer eigenen Wahrheit folgt, dann ist das eine klare Angelegenheit, es ist sichtbar und deutlich, es ist rein.

 

3. Dir selbst vertrauen. In diesen letzten sieben Jahren habt ihr damit herumgespielt, allen möglichen anderen Dingen zu vertrauen – Spirit, Geistführern, eurem eigenen Verstand – allen möglichen Dingen, nur nicht euch selbst. Das habt ihr getan, damit ihr nun in der Lage seid zu verstehen, wie es ist, diese wundervolle und gesegnete innere Stimme zu hören – und es ist keine „leise Stimme“, sobald ihr sie einmal entdeckt habt! Es ist eine Stimme, die so klar und rein ist, dass ihr wisst, dass es sich dabei um eure Wahrheit handelt.

 

4. Fülle annehmen. Ihr seid während tausenden von Jahren hinausgezogen und habt entdeckt, wie es ist, in Mangel und in Armut zu leben. Wie es ist, innerhalb eines Glaubenssystems von Armut zu leben. Ihr habt die Erfahrung gemacht, wie es ist, als ein Bettler zu leben, oder zu leiden. Ihr habt die Erfahrung gemacht, wie es ist, den Fluss von Energie, der in euer Leben hineinfließt, abzulehnen und zu verneinen. Aber nun nehmt ihr das Prinzip der Fülle in eurem Leben an. Fülle in jeder Form und Gestalt in eurem Leben, mit den angemessenen Energien, die zu euch hereinfließen, zu genau dem Zeitpunkt und in genau dem Moment, in dem ihr sie benötigt. Und ihr entdeckt, dass Fülle natürlich ist. Fülle ist Fluss. Fülle ist der Ausdruck der Liebe, die ihr für euch selbst habt.

 

Schöpfung

 

1. Die Verantwortung für die eigene Schöpfung übernehmen. Ihr habt für euch herausgefunden, dass niemand anders für euer Leben verantwortlich ist. Du bist kein Opfer. Niemand anderes tut es für dich. Ihr könnt niemand anderem die Schuld in die Schuhe schieben. Ihr könnt kein Opfer des Missbrauchs eines anderen sein. Der Standard übernimmt die Verantwortung für seine eigenen Schöpfungen.

 

2. Den eigenen Schöpfungen Freiheit schenken. Etwas zu erschaffen ist die eine Sache – die andere ist, es dann zu segnen, mit deiner göttlichen Lebens-Energie, und ihm sein eigenes Leben zu erlauben. Ihm seine Freiheit zu erlauben. Wenn du in deinem Leben etwas erschaffst, dann atmest du Leben in deine Schöpfung hinein. Und dann schenkst du ihr Freiheit. Es kann wachsen. Es kann auf Weisen wachsen, die sich der menschliche Verstand heute noch nicht einmal vorstellen kann.

 

3. Leben in jede deiner Schöpfungen hinein atmen. Atme Leben in dich selbst hinein. Atme Leben in alles hinein, das du in dein Leben hinein-füllst. Schenk ihm die Freiheit zu wachsen. Schenk ihm die Freiheit zu Schönheit und Freude und Ausdruck – und es wird auf viele, viele verschiedene Weisen zu dir zurückkehren. Schöpfungen haben ein offenes Ende. Du erschaffst – und du beschränkst niemals. Du erlaubst deiner Schöpfung, immer im Fluss zu bleiben. Alle Schöpfungen sind beweglich.

 

4. Gnost erlauben. Tobias hat vor kurzem über Gnost gesprochen. Gnost ist die kreative Lösung. Gnost ist der kreative Fluss. Gnost ist eine Energie, die seit Äonen nicht mehr genutzt wurde. Und wenn Gnost hereinkommt, schlägt es die Brücke zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen. Und als ein Schöpfer, als ein Standard, erlaubst du Gnost, hereinzufließen. Anstatt dass du durch Probleme festgehalten und eingeschränkt bist, erlaubst du Gnost, hereinzukommen, um dir die klare und offene Lösung zu präsentieren.

 

Leben

 

1. Das Leben wählen. Das Leben wählen, in jedem Augenblick und mit jedem Atemzug. Zu wählen, dass du hier auf der Erde bist, in dieser unglaublichen Zeit des Übergangs in die Neue Energie. Jeden Tag das Leben zu wählen, und deinen Körper, Geist, Gnost und Spirit wissen zu lassen, dass du wählst, hier zu sein. Wenn du das Leben wählst, dann wirst du auch Energien anziehen, die das Leben wählen.

 

2. Mitgefühl haben. Mitgefühl zuallererst einmal für dich selbst. Mitgefühl für alles, was du getan hast, Mitgefühl für jede Erfahrung, die du jemals gemacht hast. Habe Mitgefühl für jeden Menschen, für jede Erfahrung. Mitgefühl für die Opfer – und für die Täter. Mitgefühl für jene, die in ihrem Leben Schwierigkeiten und Probleme erfahren, denn sie wählen es. Beim Mitgefühl geht es darum, ihre Wahl zu ehren. Der Standard hat Mitgefühl für alles. Und er versteht, dass alles auf die angemessene Weise gewählt und ausgelebt wird.

 

3. Die Geschenke des Lebens annehmen. Es gibt deren viele. Das Leben ist da, um dir zu dienen. Das Leben ist da, um allem zu dienen. Es ist erfüllt von Geschenken! Da sind Geschenke in Überfülle, Geschenke, die in jedem Moment gemacht werden. Jeder Mensch, den du auf der Straße triffst, jeder Mensch, zu dem du eine Beziehung hast, jedes Tier, jeder Vogel, jeder Lufthauch, der dein Gesicht streichelt ist ein Geschenk. Es erfüllt eine Absicht in deinem Leben. Nimm alles und jedes als ein Geschenk für dich an. Nicht als einen Zufall. Nicht als etwas, das „einfach so“ geschieht, sondern als ein Geschenk in deinem Leben. Und du wirst beginnen, das Leben auf eine völlig neue Weise schätzen zu lernen.

 

4. Das Leben ehren. Das Leben ehren, so wie du dich selbst ehrst. Und dich selbst zu ehren, wie das Leben dich ehrt. Das ist Jeshuas Prinzip. Das ist das Prinzip „behandele andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest“. Für jede Energie gibt es ein Gegenstück. Behandele das Leben so, wie du auch vom Leben behandelt werden möchtest. Behandelt euch selbst gut.


Lehrer sein

 

1. Ein Lehrer sein für alle, die zu dir kommen. Und es werden viele zu dir kommen. Sie werden in vielerlei Gestalt kommen, sie werden auf viele verschiedene Weisen zu dir kommen. Sie werden nicht unbedingt nur kommen, um sich für einen Workshop anzumelden. Sie können als jemand zu dir kommen, den du irgendwo in einem Geschäft triffst. Als ein Arbeitskollege, als ein Kind, ein Elternteil, oder ein Freund. Sie werden zu dir kommen. Es geht nicht darum, lange Vorträge zu halten, und noch nicht einmal darum, zu versuchen, etwas zu lehren. Höre einfach zu. Du wirst wissen, was du zu sagen hast, in genau dem richtigen Moment. Du wirst in der Lage sein, mit ihrem göttlichen Selbst und mit ihrem menschlichen Selbst zur gleichen Zeit in Verbindung zu treten. Und die richtigen Worte werden genau im richtigen Moment da sein.

 

2. Ein Lehrer aus Freude sein. Es ist keine Pflicht. Du wurdest nicht dazu verpflichtet, diese Aufgabe zu erfüllen. Du musst es nicht tun. Es ist kein Dienst, den du ertragen musst, um zu deiner „nächsten Entwicklungsstufe“ zu gelangen. Du wurdest von keinem Engel darum gebeten, es zu tun – außer, es entspricht deiner eigenen Freude. Wenn aus dem Gefühl einer Pflicht heraus lehrst, dann wird es auch als eine Pflicht in dein Leben kommen. Es wird ein Kampf für dich werden, und es wird schwierig sein. Und deine Studenten werden ebenfalls mit derselben Energie von Pflicht zu dir kommen. Und es wird nicht erfüllend sein. Der Standard lehrt aus der Freude heraus.

 

3. Lehren ohne Erwartung einer Belohnung. Es gibt keine „Sonderpunkte“ dafür, Lehrer zu sein. Es gibt keine „Belohnung“. Und das Paradox ist: Wenn du aus Freude lehrst, dann wird alles für dich da sein. Lehre nicht für eine bestimmte Belohnung – aber verstehe auch, dass die Belohnung immer da ist, im Moment des Jetzt.

 

4. Gnost lehren. Lehre Gnost allen, die zu dir kommen. Es mag eine Weile dauern, es mag ein paar Monate oder Jahre dauern, bis sie verstehen, wie es ist, dieses „vierte Stuhlbein“ ihres menschlichen Stuhls wieder zuzulassen, die Energie von Gnost in ihrem Leben zu erlauben, so dass sie wieder mit Körper, Verstand und Spirit vereint sein kann. Aber du wirst sie in diesem Prozess von Gnost anleiten und lehren und begleiten.

 

 

© 2006 by Geoffrey Hoppe, Golden, Colorado, USA. Auszug aus dem Channel des dritten Tages der Midsummer New Energy Conference 2006 in Breckenridge, Colorado, mit Adamus Saint-Germain. Dieser Text kann unter Hinzufügung dieser Fußnote gerne in seiner Gesamtheit weitergegeben oder verwendet werden.

Ursprüngliche Quelle: http : // shouds . de / standard-der-neuen-energie . html