· 

Wie geht es dir?

Wie geht es dir?

 

Nicht das außen um dich rum, nicht deine materiellen Güter, nicht deine Schönheit, nicht dein Ruhm, nicht deine Ehre.

 

Wie geht es dir tief in dir drinnen?

 

Was in dir ist wirklich bereit zu leben, lebendig das Leben zu erforschen, zu tauchen in die Tiefen deines Seins?

 

Wie geht es dir dich hinzuwenden zu deinem Schmerz, zu deiner Angst, zu deiner Ohnmacht, zu deinen Verletzungen, zu deinem Tod.

 

Wie geht es dir damit?

 

Erlaubst du dir das?

 

Erlaubst du dir dich deinen Ängsten zu stellen, hinab zu sinken in das schwarze Etwas in dir.

 

Das schluchzend wie ein kleines Kind sich alleine gelassen fühlt, ohnmächtig in seiner Kleinheit und Schmach.

 

Wann wirst du dich trauen dorthin zu sehen, dorthin zu gehen, dorthin Liebe fließen zu lassen.

 

Um damit all dem Schmerz in dir zu danken und ihn gehen zu lassen.

 

Ihm zu danken für seinen Dienst, er hat dich geschliffen, er hat dich geformt.

 

Und herausgekommen bist Du, dieses Wesen voller Licht, dieses Strahlen voller Liebe.

 

Auch wenn du nicht glaubst, dass du das sein kannst, du bist es.

 

Ein Kind Gottes.

 

Strahlend voller Licht.

 

Das ist das Einzige was zählt.