Positives Denken

In letzter Zeit lese ich immer wieder, dass Positives Denken schadet. Weil man sich dadurch seine Probleme schön redet. Das stimmt natürlich, dennoch bedeutet Positives Denken nicht automatisch, dass man sich nicht mit seinen Ängsten, seiner Wut oder seiner Trauer auseinandersetzt.

 

Ich bin Optimist seit ich denken kann, ich habe das weder gelernt, mir angelesen oder von meiner Mutter übernommen (die eher pessimistisch war) sondern es ist einfach mein Naturell.

 

In jeder Situation auch das Positive zu sehen, denn es gibt immer zwei Seiten, die Herausforderungen als Aufgabe zum wachsen zu sehen, als Geschenk wodurch ich lernen kann, das hat mich genau zu dem Menschen gemacht der ich heute bin.

 

Natürlich bin ich auch mal traurig, wütend oder schlecht drauf, auch das ist ein Teil von mir, und ich käme nie auf die Idee, wenn es mir schlecht geht, mir einzureden, heute ist ein schöner Tag und ich bin glücklich, dass das nicht funktionieren kann ist klar. Sondern ich stehe zu meinen Gefühlen, lasse mich darauf ein, lebe sie. Doch meistens hält dies nie lange an, weil ich das Leben einfach liebe, weil ich Freude am Leben habe und weil ich an die Liebe als stärkste Macht glaube.

 

Es ist durch viele Studien bewiesen, dass der eigene Glaube, die eigene Gedankenkraft z.B. Krankheit beeinflußt, ich weiß durch eigene Erfahrung, wie sehr das positive Denken mich in vielen Situationen unterstützt hat.

 

Positives Denken heißt nicht vor seinen Gefühlen davonzulaufen oder sich etwas schön zu reden, Positives Denken heißt für mich, dass ich immer die Wahl habe, wohin ich meine Energie lenke, bewusst, achtsam und authentisch. Positives Denken heißt für mich meine Schöpferkraft anzunehmen und Eigenverantwortung für mein Leben zu übernehmen - mit allen Konsequenzen.

 

Und manchmal heißt das auch - "Gott - dein Wille geschehe" weil ich nichts weiter tun kann als beten.